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LIVE-Online-Seminar: Steuerklauseln in Gesellschafts- und Unternehmenskaufverträgen

Dienstag, 23.08.2022 ,
09:00 - 12:30 Uhr


 

Steuerklauseln treten in der Praxis in vielen Gewändern auf. Grundsätzliche Zielsetzung der Steuerklausel ist es, eine vom öffentlich-rechtlichen Steuerzugriff abweichende zivilrechtliche Verantwortlichkeit für die mit dem Rechtsgeschäft verbundenen Steuern zu treffen. Unerkannte Steuerrisiken und wechselseitige Irrtümer über die mit dem Rechtsgeschäft verbundenen Steuerfolgen sollen erfasst und der Verantwortlichkeit einer Partei auferlegt werden.

 

Sofern durch den Vertrag - etwa durch Übertragung eines Unternehmens - die Verantwortlichkeit für den Übertragungsgegenstand wechselt, entspricht es idR dem Willen der Parteien, dass der Übertragende die Einhaltung der steuerlichen Pflichten bis zur Übertragung garantiert und die Verantwortlichkeit für unerkannte Steuerrisiken bis zum Übertragungsstichtag übernimmt. Umgekehrt ist der Übertragende daran interessiert, dass nach der Übertragung vom Übernehmenden Verhaltensweisen unterlassen werden, die nachträglich zu einer erhöhten Steuerbelastung des Übertragenden führen.

 

In Gesellschaftsverträgen als Dauerschuldverhältnis werden Steuern zudem idR nach Verursachungsbeiträgen zugewiesen. Derjenige, der durch sein Verhalten Steuern bzw. Gewinne ausgelöst hat, soll die darauf entfallenden Ertrags- und Verkehrssteuern tragen.

 

Das Seminar gewährt einen Überblick über die Erfordernisse und Gestaltungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der zivilrechtlichen Zuweisung von Steuerverantwortlichkeiten.



Teilnehmergebühr:
Für Mitglieder und deren Mitarbeiter
€ 140,00 zzgl. 19% USt
Für Nichtmitglieder
€ 210,00 zzgl. 19% USt
Die Teilnehmergebühr beinhaltet digitale Arbeitsunterlagen.



Veranstaltungsort

Online



Ansprechpartner

Sabine Dobbertin
040 413447-11
Maike Müller-Wichards
040 413447-10